Eine Berufsunfähigkeitsversicherung liegt dann vor, wenn der Versicherte aufgrund von Krankheit, Unfall oder Kräfteverfall seinen Beruf zu einem bestimmten, im Versicherungsvertrag festgelegten Prozentsatz (zumeist 50%) nicht mehr ausüben kann. Die Feststellung der Berufsunfähigkeit erfolgt in der Regel durch den behandelnden Arzt.

Heutzutage scheidet jeder 5. Arbeitnehmer aufgrund von Berufsunfähigkeit vorzeitig aus dem Berufsleben aus. Die staatliche Versorgung sichert in den allermeisten Fällen nicht einmal die notwendige Grundversorgung. Bei manchen Personengruppen (z.B. Berufsanfänger) leistet sie sogar gar nicht. Ohne eine zusätzliche private Vorsorge bleibt den Betroffenen in der Regel nur noch der Gang zum Sozialamt. Damit zählt die Berufsunfähigkeitsversicherung zu einer der wichtigsten Basisversicherungen.

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