Festgeld – eine sichere Geldanlage

img-festgeldBei Festgeld (auch Termingeld genannt) legen Sie sich auf einen bestimmten Zeitraum fest. Sie vereinbaren mit Ihrer Bank eine feste Laufzeit, die in der Regel zwischen 30 Tagen und 4 Jahren liegt. Die Zinsen hängen von der Höhe der Laufzeit ab: Je höher die Laufzeit, desto attraktiver die Verzinsung. Der Zinssatz ist während der gesamten Laufzeit garantiert – so genießen Sie ein Höchstmaß an Zinssicherheit.

Probleme gibt es allerdings, wenn Sie Ihr eingesetztes Kapital vor Ablauf der vereinbarten Laufzeit benötigen: Bei einer vorzeitigen Kündigung müssen Sie mit dem Verlust sämtlicher Zinserträge rechnen. Ein Festgeldkonto ist daher weniger geeignet, einen Teil Ihres Ersparten als “Notgroschen” für unvorhergesehene Ausgaben anzulegen, sondern bietet sich vielmehr für Anleger an, die Ihr Geld parken möchten nicht unbedingt innerhalb der vereinbarten Frist auf Ihr Vermögen zurückgreifen müssen.

Festgeld

Wie sicher sind Termingeld und Festgeld?

Beide Anlageformen gelten als extrem sicher, denn im Rahmen einer EU-Richtlinie sind alle Banken mit Sitz in der EU verpflichtet, die Einlagen von Privatkunden und Unternehmen bis zur Höhe von mindestens 20.000 Euro zu sichern. Je nach Bankart und Land, in dem eine Bank ihren Firmensitz hat, ist die Einlagensicherung sogar noch höher und kann bis zu 100% ihrer Spareinlagen reichen. Damit sind Sie sogar bei einem Kurs des Anbieters abgesichert.

Wenn Sie also weniger als 20.000 Euro investieren, brauchen Sie sich bei der Auswahl der Bank über Sicherheit überhaupt keine Gedanken zu machen und können die Höhe des Zinssatzes als ausschlaggebendes Kriterium heranziehen.

Lediglich, wenn Sie mehr als 20.000 Euro anlegen, sollten Sie darauf achten, bis zu welcher Höhe Ihr Vermögen im Rahmen der Einlagensicherung beim jeweiligen Anbieter abgesichert ist.

Über welchen Zeitraum muss ich mich binden?

Bei einem Festgeldkonto vereinbaren Sie mit der Bank eine feste Laufzeit, die in der Regel einen Zeitraum zwischen 30 Tagen und 4 Jahren umfasst. Eine Kündigung des Festgeldes vor Ablauf der Laufzeit ist in der Regel zwar möglich, geht aber mit dem Verlust der gesamten Zinserträge einher.

Wie viel muss ich mindestens investieren?

Die Anlage in Festgeld ist erst mit einem bestimmten Mindestguthaben möglich, das je nach Anbieter variieren kann. In der Regel werden jedoch mindestens 2.500 Euro Anlagevolumen vorausgesetzt.

Was ist besser – Festgeld oder Sparkonto

Ein Sparbuch ist eine sichere Geldanlage, gebührenfrei und innerhalb bestimmter Grenzen ist das Geld jederzeit problemlos verfügbar. Bei der Rendite allerdings enttäuscht der Anlage-Klassiker. Mit einem Zinssatz von teilweise unter einem Prozent ist das Sparbuch die schlechteste Anlageform. Berücksichtigt man noch die Inflationsrate von derzeit rund 2 Prozent, verliert der Anleger sogar Geld.

Die bessere Anlage ist das Tagesgeldkonto. Es verfügt über die gleichen Vorteile wie das Sparbuch, garantiert dem Anleger allerdings deutlich höhere Zinssätze. Damit ist das Tagesgeldkonto die ideale Anlageform, um etwas Geld für Notfälle auf die hohe Kante zu legen.

Wer sich sicher ist, auch über längere Zeit auf sein Geld verzichten zu können, kann alternativ über die Anlage auf einem Festgeldkonto nachdenken, bei dem das Geld für die Dauer der vereinbarten Laufzeit zwischen 30 Tage und 4 Jahre zu einem garantierten Zinssatz fest angelegt wird.